Lebensmittelvergiftung überstanden

Die letzten Tage nach meinem Horrortag braucht man eigentlich nicht erwähnen. Wir hatten beide eine Lebensmittelvergiftung, die uns so richtig schön den Urlaub versaut hat.

Wir haben nichts anderes gemacht, als auf der Veranda im Schatten in der Nähe der Toilette abzuhängen. Haben aus der Apotheke ein Antibiotika bekommen, dass mich ganz schön aus den Latschen gehauen hat. Habe die meiste Zeit geschlafen. Wenigstens hatten wir dabei einen schönen Ausblick aufs Meer und ein frisches Lüftchen. Wenn wir was Essen konnten, haben wir Salzstangen oder trockenes Brot gegessen. Wie schnell einem so etwas den Urlaub verderben kann. Schade eigentlich. Ein riesen Dankeschön an Sabrina und Johannes, die sich so gut um uns gekümmert haben.

Gestern war der erste Tag, an dem wir mal wieder Lust hatten etwas zu essen. Wir sind zum Frühstück in das Resort Restaurant gegangen. Es gab Omlett mit Toast. War jetzt nicht der Burner, aber wenigstens ist es drin geblieben.
Wir waren wieder im Meer plantschen und haben uns ein wenig gesonnt. Gegen Mittag überkam uns wieder die Lust zu essen. Mit unserem gemieteten Roller für 200 Baht am Tag, sind wir zum nächsten 7eleven gepeest und haben uns mit aufgebackenen Sandwiches und jeder Menge Wasser eingedeckt.
Zurück am Bungalow haben wir auf unserer Veranda alles glücklich verputzt.

Sabrina und Johannes standen am späten Nachmittag mit riesen Hunger an unserer Veranda und fragten, ob wir mit essen gehen wollen. Hunger hatten wir zwar noch nicht, aber wir mussten dringend wieder raus und was machen.
Somit haben wir uns auf die Pferdchen geschwungen und sind in das abgelegene Restaurant ‚Blue Lagoon‘ gefahren. Die Stimmung dort kann man kaum beschreiben. Wir waren die einzigen Gäste und auf dem Steg war ein Yoga Kurs zu Gange. Man traute sich gar nicht laut zu reden. Die Terrassen waren auf Stelzen auf den Fluss gebaut. Es gab Hängematten und viel Dekoration aus Muscheln. Windspiele klimperten im leichten Lüftchen und bescherten eine schaurig schöne Stimmung.

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Auf der Karte haben wir den Sticky Rice with Mango entdeckt. Wir hatten zwar keinen Hunger, aber tatsächlich Appetit.

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Nach unserer Stärkung haben wir uns auf den Weg zum White Sand Beach gemacht. Dort hatte Johannes gestern beim Schneider 6 Hemden in Auftrag gegeben. Leider waren die aber noch nicht fertig. Die Zeit haben wir uns in einem Restaurant mit einem kalten Getränk vertrieben.

Um 20 Uhr, also eine Stunde später, waren die Hemden immer noch nicht fertig. Der arabisch wirkende Verkäufer nahm Johannes mit in die Schneiderei und zeigte ihm wie weit die Hemden sind und brachte ein Hemd zum anprobieren mit.
Wir Mädels dachten nur: Ach, du Scheiße.
Es passte hinten und vorn nicht. Ärmel zu lang und viel zu weit und generell irgendwie nicht passig. Er sagte, dass das alles kein Problem sei, er steckt alles ab und dann werden die übrigen Hemden auch so angepasst. Um 23Uhr wäre alles fertig, dann sollen wir wiederkommen. Das haben wir natürlich nicht eingesehen, weil das unser letzter gemeinsamer Abend war, denn wir mit Chang auf der Veranda verbringen wollten.
Ich habe gefragt, ob er die auch zu unserem Resort bringen kann. Er sagte, das ist kein Problem.
Mit dem Gefühl ‚das wird doch eh nix‘ sind wir wieder auf unsere Roller gestiegen und zu unseren Bungalows gefahren.

Auf der Veranda saßen wir zusammen, waren ganz wehmütig, dass Sabrina und Johannes am nächsten morgen schon wieder nach Bangkok müssen, um nach Hause zu reisen.
Um 22:44 war dann tatsächlich schon der Verkäufer mit den Hemden da. Alle Hemden passten und sahen super aus. Maßgeschneidert für 26€ das Stück.

Zum Abschluss sind Johannes und ich dann noch einmal ins Meer gehüpft, was schon sehr merkwürdig im Dunkeln ist. Es war angenehm und beruhigend. Allerdings sprang dann mein Kopfkino an, was sich im Dunkeln wohl alles unter einem befinden kann. Dann hat mich was am Bein berührt und zack! war ich wieder raus aus dem Wasser.

Bildquellenangabe: Nadine Hoffmann / myreiserei

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