Kurz The Beach leben

Die Nacht war heiß und hart. Besonders gut haben wir nicht geschlafen und früh wach waren wir auch. Aber zum Glück! Somit konnten wir den Sonnenaufgang am Strand genießen.

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Das Frühstück haben wir ausfallen lassen, da wir um 10Uhr auschecken mussten. Also haben wir uns auf das wesentliche konzentriert: Im Meer plantschen.
Nach dem wir ausgecheckt hatten, haben wir uns in dem Restaurant am Pier niedergelassen. Leider mussten wir feststellen, dass hier alles nochmal 1$ teurer war, als beim Restaurant zuvor. Die wissen schon, wie man Geld machen kann. Hier habe ich ein super leckeres Green Curry und Jasmin ein Red Curry gegessen. Etwas später haben sich Sabrina und Johannes noch zum Kniffeln zu uns gesellt.

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Um 14:30 kam dann unsere Fähre nach Koh Rong Island. Die etwas größere Insel. Hier erhofften wir uns etwas günstigere Preise. Die Überfahrt kostete 5$ und dauerte ungefähr eine Stunde. Das war eine schöne Fahrt, da man Samloem, das Paradies, nocheinmal von außen betrachten konnten.

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Auf Koh Rong Island angekommen, stand ein ziemlich gut aussehender Typ, braun gebrannt, Badeshorts, Bart, am Pier und rief zu den Fahrgästen rüber, dass sich bitte alle in der Bar an der Informationen versammeln. Dort erhalten wir wichtige Informationen, die lebenswichtig sind. Alles klar, haben wir gemacht.

Jetzt kam ich mir vor wie in dem Film The Beach.
Es wurden die Verhaltensregeln aufgezählt, dass man sich im hinteren Teil der Insel, dort wo die Einheimischen wohnen, benehmen soll, unseren Körper bedecken und nicht im Bikini oder Shorts rumlaufen sollen. Wir sind auf dieser Insel zu Gast und werden hier nur geduldet. Sollte man sich daneben benehmen, hast nicht nur du ein Problem, sondern alle Guesthouse und Bungalow Besitzer.
Ebenfalls wurden wir über Gefahren informiert und wer für Hilfe zuständig ist. Es gibt kein Krankenhaus, keine Ärzte oder sonst irgendwas auf der Insel. An der Information gibt es jemanden, der Erste Hilfe ausgebildet ist und eine Apotheke.
Sehr gefährlich sind dort die vielen verschiedenen und seltenen Schlangen. Egal wie stark du unter Schock stehst, wenn du gebissen wurdest, du musst dir die Schlange genau anschauen und merken wie sie aussieht, oder ein Foto machen, damit die wissen, welches Gegengift dir gespritzt werden muss.
Und noch Vieles mehr. Nimm dir bei der Ankunft die 10Minuten Zeit, sie können dein Leben retten.

Hier arbeiten kaum Einheimische. Die meisten sind Auswanderer, die sich hier nieder gelassen haben.
Ich würde sagen, es ist die Insel der schönen Menschen.

Wir haben uns im Coco Guesthouse direkt ein Zimmer mit Ventilator für 25$ genommen. Immer noch viel zu teuer, das Zimmer heruntergekommen, aber die Gesamtatmosphäre stimmt.
Die Bungalows am Strand sind wieder einmal unbezahlbar.
Essenspreise waren in Ordnung,  immer noch teuer für Khmer Verhältnisse, aber nicht so übertrieben wie auf Samloem.

Nachdem wir den Strand erkundet haben, sind wir wieder zu Coco in die Bar und haben uns niedergelassen. Und zum ersten Mal haben wir uns seit Urlaubsbeginn, westliches Essen bestellt. Es gab für jeden einen Leckeren Burger. Von dem Burger gibt es leider kein Bild, da er so lecker aussah und ich so unglaublich ausgehungert war, dass ich ihn sofort verputzt habe.

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Den ganzen Abend haben wir gechillt und Leute beobachtet.

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Sehr lustig war es, dass drei einheimische Kids plötzlich neben mir saßen und anfingen auf meinem Handydisplay rumzudrücken. Sie suchten sich zielsicher durch das deutsche Handymenü und sagten: „Play, Play, Play!“ Leider musste ich sie enttäuschen, ich hatte keine Spiele auf meinem Handy. Also sind sie zur nächsten Touristin, mit Handy in der Hand und konnten dort ein Spiel auf dem Handy spielen. Die 3 Jungs haben sich brav neben sie gesetzt und haben mit ihrem Handy gespielt. Als es zu Streitereien unter den Jungs kam, wer als nächstes dran ist, hat die Touristin die Regelung übernommen und hat in gleichmäßigen Abständen, das Handy genommen und weitergereicht. So konnte jeder einmal spielen.

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Zum Schluss begegnete uns dann noch eine Frau, Christiane (50) grad ihr Studium Soziale Arbeit beendet, die wir auch in Siem Reap im Hotel kennengelernt haben. Es stellte sich raus, dass sie das Zimmer neben uns hat.

Wir hatten einen schönen Nachmittag und Abend auf Koh Rong Island. Wer Bock hat mit vielen Leuten zu chillen und Party zu machen, ist hier genau richtig. Die Preise sind okay und das Essen ist gut. Und man kann sich den ganzen Tag hübsche Menschen anschauen. Für alle Männer: Frauen sind hier definitiv in der Überzahl!

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Bildquellenangabe: Nadine Hoffmann / myreiserei

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