Sonnenuntergang in Angkor

Heute morgen bin ich in unserem angenehm klimatisierten Zimmer in Siem Reap wach geworden. Nebenan hörte ich ein Geräusch, das wie ein Presslufthammer klang. Jasmin war auch schon wach. Sie hat vermutet, dass es das Geräusch einer Kaffeemühle ist. Später stellte sich raus, dass es wirklich ein Presslufthammer war. Nebenan ist eine Baustelle. Aber das störte uns nicht weiter.

Wir sind runter zum Frühstück gegangen, welches aus Omlett, Baguette, frischen Obst und Kaffee bestand. Nach unserer Stärkung haben wir uns an die Hauptstraße begeben. Wir brauchten eine neue SIM Karte, da die thailändische hier in Kambodscha nicht funktioniert. Wir konnten uns recht einfach durchfragen. Erstaunlich wie gut die Menschen hier Englisch sprechen. Nach kurzer Zeit haben wir einen Laden gefunden, am dem ein DIN A4 Zettel mit der Aufschrift “SIM Card“ stand. Dazu muss man sagen, dass hier ein Laden aussieht, wie eine offene Garage mit Tresen.
Hier haben wir eine Nano SIM mit 2GB Datenvolumen für 30 Tage für insgesamt 8$ bekommen. Die netten Angestellten haben die SIM eingesetzt und das Gerät konfiguriert. Das ganze hat ungefähr 15 Minuten gedauert.

Zurück am Hotel haben wir unser Zimmer für 2 Nächte verlängert. Als wir eingecheckt haben, kostete die Nacht 23$. Hätten wir über Agoda gebucht, wären es nur 15$ gewesen. Da wir aber nicht so gemein sein wollten, das Zimmer über Agoda zu verlängern, haben wir einfach nach einem Rabatt gefragt. Immerhin zahlen wir jetzt nur noch 20$ pro Nacht für unser Zimmer. Das Zimmer ist sauber groß, mit Stuck an der Decke und hat eine Klimaanlage.

Das wichtigste hatten wir also erledigt. Somit ging es nun ab an den Pool mit einem köstlichen Watermelon Shake für nur 1$.

image

Zur Mittagszeit war es nicht mehr in der Sonne auszuhalten. Also gab es noch einen Fruchtshake im Schatten und haben uns unsere Tempeltour an der Rezeption gebucht.

image

In der Tempel Tour ist folgendes inklusive.
16:30 Uhr mit dem TukTuk zu den Angkor Tempeln. Ticket für den Folgetag kaufen (exklusive 20$). Dann zum Major Tempel den Sonnenuntergang gucken. Am Folgetag mit dem TukTuk wieder zu den Tempeln. Man kann sich die Zeit frei einteilen und entscheiden, welche Tempel man anschauen möchte. Und natürlich wieder der Weg zurück zum Hotel. Und das alles für 15$.

image
Kein Bild der Welt kann wiedergeben, was wir heute gesehen haben. Wir kamen den Tempeln immer näher und ich wurde immer aufgeregter. Und als ich die ersten Türme erblickte, war ich so überwältigt, dass mir die Tränen in den Augen standen.

Nachdem wir uns den Sonnenuntergang angeschaut haben, waren wir so im Eimer, dass wir froh waren, dass wir das alles doch nicht mit dem Rad gemacht haben, wie wir es eigentlich geplant hatten. Die Hitze ist hier schon recht heftig. Ein Rad kostet pro Tag 1,50$.

image

image

image

image

image

Wir haben uns direkt zur Pub Street bringen lassen, weil grad ganz schön viel Lust auf ein Bier hatten. Wir haben uns in einer Seitenstraße ein Restaurant gesucht, in dem wir uns ein Khmer Set (8$) und leckeres Cambodia Lager Beer (1$) gegönnt haben.

image

image

image

Wir sind kurz über den Night Market geschlendert und zum guten Schluss gab es noch eine Fußmassage und noch mehr Cambodia Beer.

Unser lieber TukTuk Fahrer hat uns dann um 21:30 Uhr wieder eingesammelt. Wir haben die Chance genutzt und sind nochmal in den Pool gesprungen.

Morgen ist die große Tempel Tour. Ich bin schon gespannt, wie anstrengend das bei diesen Temperaturen wird.

Bildquellenangabe: Nadine Hoffmann / myreiserei

One Comment on “Sonnenuntergang in Angkor

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: